Newsletter abbonieren

Die Geschichte

Die ersten Volleyball-Courts wurden während den Zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Santa Monica, Kalifornien gebaut. Wurden die ersten Spiele noch von Familien - zumeist in 6er-Teams -gespielt, fanden sich sehr bald auch Teams anderer Konstellation zusammen.

1927 überquerte die Sportart den Atlantischen Ozean. Beach-Volleyball wurde in einem FKK- Badeort in Frankreich zu einem öffentlichen Spiel erklärt.

Drei Jahre später, 1930, reichte der Bekanntheitsgrad des Spieles bereits von Frankreich bis nach Lettland. Der Grund für einen solchen Bekanntheitszuwachs war der, dass viele Leute am späten Nachmittag einen Strandspaziergang unternahmen, um anschließend noch eine Runde Volleyball zu spielen (meist in Dreier- oder Viererteams).

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1947 in Kalifornien die erste Zweierteam-Meisterschaft ausgetragen.

Beach-Volleyball wurde mehr und mehr zu einer Attraktion. 1950 wurde an fünf Orten in Kalifornien eine offene Meisterschaft ausgetragen: Corona Del Mar, Laguna Beach, Santa Barbara, San Diego und State Beach.

1957 wurde der Sport zum ersten Mal als ein Spektakel dargeboten; Bernie Holtzman und Gene Selznick gewannen ein Turnier, das von Greta Tyson, der "Queen of the Beach", präsentiert wurde. Neben dem Sport wurde noch ein Rahmenprogramm angeboten, das dem Sport als Höhepunkt dienen sollte. Die ersten so gen. Manhattan Beach Open kamen 1960 hinzu und etablierten sich in den Folgejahren als ein besonderes Event.

1965 wurde die CBVA (California Beach Volleyball Association) aus der Taufe gehoben. Ihre Aufgabe war es u.a., Turniere auszurichten und die schriftliche Niederlegung der offiziellen Spielregeln zu veranlassen.

Die Durchführung einer inoffiziellen Weltmeisterschaft fand im Jahre 1976 statt. Vor einer Kulisse von mehr als fünfundzwanzigtausend Zuschauern trat Ron von Hagen dabei von der Bühne des Beach-Volleyballs ab.

1980 stiegen die Preisgelder weiter in die Höhe. Gab es vier Jahre zuvor noch 5.000 $ für den Gewinn der inoffiziellen Weltmeisterschaft, so wurde für die sieben Tournaments in den USA ein Preisgeld von sage und schreibe 52.000 Dollar ausgesetzt.

1982 kamen in den USA weitere Turniere in Clearwater, New York und in Denver hinzu.

Ein Jahr später, 1983, waren bereits vier Bundesstaaten der USA beteiligt. Das Preisgeld erreichte mit 137.000 Dollar für zwölf Turniere neue Höhen. Am 21.07.1983 wurde die Association of Volleyball Professionals (kurz: AVP) gegründet.

1984 organisierte die AVP 25 Veranstaltungen in sieben Bundesstaaten. Der Versuch, eine Weltmeisterschaft auszurichten schlug fehl.

1985 stieg das Preisgeld dank eines neuen Sponsors auf satte 275.000 Dollar an.

1986 wurde die WPVA (Women's Professional Volleyball Association) gegründet.

1987 gelang es zum ersten Mal, Weltmeisterschaften im Beach-Volleyball auszurichten. Die AVP-Tour machte in 4 Ländern und in 9 US-Bundesstaaten Station.

1988 wurde in Deutschland das erste Turnier auf Sand ausgetragen.

1991 wurde der "King of the Beach- Modus" Bestandteil der normalen Tour.

Das erste Frauenturnier wurde als Präsentationswettbewerb im Rahmen der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona ausgespielt. Mehr als einhundert Spieler nahmen an dieser Austragung teil.

1993 begann die erste Meisterserie im Frauen-Beach-Volleyball. Der amerikanische Sender NBC berichtete von den zehn Veranstaltungen, die von über 600.000 Zuschauer gesehen wurden. Ferner stimmte das IOC dem Vorschlag zu, bei den nächsten Olympischen Spielen 1996 in Atlanta auch Medaillen im Beach-Volleyball zu vergeben.

1994 wurde ein Beachvolleyballturnier im berühmten Madison Square Garden - also "indoor" - in New York durchgeführt. Die Deutschen Meisterschaften wurden ins Leben gerufen.

1995 fand in Deutschland erstmals ein Turnier der World Championship Series statt. Austragungsort dafür war Berlin. Seitdem treffen sich in Berlin ein mal im Jahr die internationalen Beach-Größen zu einen FIVB-Turnier. Seit 1995 wird die Serie mit acht Liptonice-Masters sowie den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand durchgeführt.

1996 der Showdown in Atlanta: Die Olympischen Spiele. Das Beachvolleyballfinale wurde von über 10.000 Zuschauern angeschaut. Sieger bei den Damen waren Jacqui Silva und Sandra Pires aus Brasilien, die Sieger bei den Herren waren Karch Kiraly und Kent Steffens aus den Vereinigten Staaten.

Bei den Olympischen Spielen 2000 im australischen Sydney gehörte Beach-Volleyball erneut zum offiziellen Programm. Das deutsche Herrenduo Jörg Ahmann und Axel Hager konnte sesationell die Bronzemedaille gewinnen.

2002 holten Markus Dieckmann und Jonas Reckermann bei der Europameisterschaft in Basel die Goldmedaille.

2003: Als erstes deutsches Team erreichen Markus Dieckmann und Jonas Reckermann ein Finale der FIVB Worldtour. Sie werden am Ende Zweite in Gstaad.

Die Europameisterschaften fanden erstmals in Deutschland im Jahre 2004 statt. Der norddeutsche Küstenort Timmendorfer Strand ist Austragungsort dieses Turnieres. Europameister der Herren wurde das dt. Team Dieckmann und Reckermann, die neben dem FIVB-Turnier in Rio de Janeiro auch den Grand Slam in Berlin für sich entscheiden.

2005 war Deutschland erstmals Ausrichter der Beach-Volleyball Weltmeisterschaften, die in Berlin stattfanden.

(Auszug aus http://www.beachballvolley.de/geschichte.html)